21.07.07

Knutbys mörderischer Pastor - Nachdrehe

Pastor Helge Fossmo (35) hat am Freitag zum dritten Mal geheiratet. Die Braut trug Weiß, aber die Umgebung war alles andere als romantisch: Die Hochzeit fand im Kumla-Staatsgefängnis ab, wo Fossmo eine lebenslange Haft absitzt.

Die neue Frau Fossmo ist 31 Jahre alt und Mutter von zwei Kindern. Sie hat den Prozess gegen Foissmo verfolgt und sich dabei in den Pastor verliebt. Wegen Fossmo verließ sie nach zehn Jahren Ehe ihren Mann. Der versteht die Welt nicht mehr und will nun um das Sorgerecht für seine Kinder kämpfen. "Ich will nicht, dass dieser Mensch meinen Kindern nahe kommt", sagt er.

Zur Erinnerung. Die ersten beiden Fossmo-Gattinnen nahmen kein glückliches Ende:

Helene starb am 18. Dezember 1999 im Alter von 27 Jahren in der Badewanne. Fossmo wurde angeklagt, den Kopf seiner Frau am Badewannenrand zerschmettert zu haben, aber aus Mangel an Beweisen frei gesprochen. Helene hatte zwei Kinder

Alxandra starb am 10. Januar 2004 im Alter von 23 Jahren. Sie wurde vom Kindermädchen der Familie erschossen. Pastor Helge Fossmo hatte sie zu dieser Tat angestiftet. Gleichzeitig sollte auch noch ein Nachbar ermordet werden. Das Kindermädchen schoss auch auf ihn, aber der Nachbar überlebte schwer verletzt. Deswegen wurde Fossmo wegen Anstiftung zu Mord und zu Mordversuch verurteilt.

Mít seiner neuen Frau, deren Name nicht bekannt gegeben wird, will Fossmo nun allerdings "alt werden". Das Paar könnte auch Kinder bekommen. Die Hochzeitsnacht durfte das Paar alleine im Familienraum des Gefängnisses verbringen, und auch in Zukunft wird sich die Eheleute Fossmo hier hin und wieder zurückziehen können.

Die schwedische Onlinezeitung
"Expressen" zur Hochzeit:

18.07.07

Crime-Telegramm

Dänemark, 18. Juli 2007
In Løgumkloster, einen kleinen Ort nördlich der deutsch-dänischen Grenze, wurde am Dienstag ein 62-Jähriger festgenommen. Er soll seine 85-jährige Mutter getötet haben. Mordwaffe: Das eigene Auto. Man fand die Leiche der alten Dame vor der Garageneinfahrt. Der 62-Jährige hat seine Mutter offenbar mehrmals überfahren. Wie sich später herausstellte, war er bei der Tat schwer betrunken.
Vor dem Haftrichter wies der 62-Jährige am Tag danach alle Anschuldigungen zurück. Er habe seine Mutter nicht überfahren und er sei auch nicht betrunken gewesen. Dann wies er auch noch zurück, festgenommen worden zu sein. Der Haftrichter ordnete eine psychiatrische Untersuchung an. Gleichzeitig wurde die Presse ausgeschlossen, Zeugenaussagen sollen vorläufig nicht zitiert werden können.

17.07.07

Crime-Telegramm

Norwegen, 15.7.2007
In Grimstand brannte in der Nacht zum Sonntag ein Wohnhaus nieder. Während der Löscharbeiten fand die Feuerwehr zwei Leichen im Haus. Schon am Tag darauf wurden zwei Verdächtige - ein Mann und eine Frau, beide um die 20 - festgenommen. Der mutmaßliche Brandstifter soll nach dem Brand gesagt haben: "Endlich haben wir unsere Ruhe. Aber ich hoffe trotzdem, dass er überlebt." Die Hintergründe des Mordbrandes, die Identität der Oper und der Festgenommen sind noch nicht bekannt.

15.07.07

Knutbys mörderischer Pastor - Nachdrehe

Foto: SVT



Der Fall „Knutby“ -
Soll auch die „Braut Christi“ sterben?




Nachdem im Juli 2007 bekannt geworden war, dass Helge Fossmo in einem langen Gespräch mit einer Psychologin den Mord – zumindest ideologisch – auf die „Braut Christi“ Åsa Waldau schob, die mit ihren Prophezeiungen voller Erotik und Todessehnsucht angeblich die Gemeinde beherrscht hatte, meldete sich Patrik Waldau zu Wort.

Er ist mit Åsa verheiratet. Natürlich nimmt er seine Frau in Schutz, aber seine Erklärung für das, was damals passiert ist, ist dennoch interessant. Helge Fossmo hatte u. a. behauptet, die Gemeinde habe regelmäßig um den Tod von Åsa gebetet, damit sie endlich mit Jesus – ihrem Bräutigam – vereint sein kann.

Patrik sieht das anders: „Ich habe nie um ihren Tod gebetet, ich hoffe auch, dass niemand anderer das getan hat. Es gab auch nie diese Prophezeiungen. All das spielt sich nur im Kopf von Helge ab. Aber er hatte ein Ziel, und sein Ziel war es, Åsa zu töten. Er wollte sie zur Frau, und als ihm das nicht gelang, wollte er sie vernichten. Seit dem Prozess macht er sie nur schlecht. Er will, dass alle glauben, sie sei an der Sache beteiligt gewesen. Am liebsten wäre es ihm, sie würde Selbstmord begehen.“