30.07.08

In eigener Sache / Arboga-Morde bekommen eigene Ecke

Die Kindermorde von Arboga und der Prozess gegen Christine S., der heute in Köping begann, ist natürlich das all überschattende Thema. Damit man die Übersicht nicht verliert (ich hätte sie heute fast verloren in meinem eigenen Blog!) gibt es jetzt rechts einen Link-Kasten mit den Links zu den einzelnen Postings. Wenn Arboga abgeschlossen ist, wird es mit einem Label leben müssen, wie alle anderen Themen auch.
Da dieser Blog hier einen Umfragekasten anbietet (ich brauche als Blogbetreiberin nur anklicken, dass ich eine Umfrage durchführen will, und dann läufts) juckt es mich in den Fingern, meine Blogleser zu fragen, ob sie an die Unschuld von Christine S. glauben ...
Auf der anderen Seite ist das etwas makaber. Keiner von uns hat die 2700-Seiten dicke Anklageschrift gelesen, ich auch nicht. Es wäre also nur das reine Bauchgefühl.

Ich denke mal bis morgen darüber nach... Was denkt Ihr???

Schönen Abend noch und keine Crimes bei Euch!

Ingrid

28.07.08

Crime-Telegramm / Dänischer Gefangenenchor hat Erfolg


Der "Gefangenchor" (dänische: Fangekoret) - ein Männerchor, der ausschließlich aus Gefängnisinsaßen besteht, hat überraschenden Erfolg. Der Chor besteht seit einigen Jahren und hat nun mitgeteilt, dass er bis 2010 ausgebucht ist! Der Chor der schweren Jungs wird von einer Frau geleitet. Sie heißt Louise Adrian und arbeitet als Kirchenorganistin im Staatsgefängnis von Vridsloeselille. Sie managt auch den Chor und hat nun mitgeteilt, dass sie zu ca. 50 Terminen Nein sagen musste, weil einfach kein Platz mehr im Kalender war.

Der Chor hat vor vier Jahren eine CD herausgegeben, die einigen Erfolg hatte, eine zweite CD folgt bald. Obiger Clip aus "You Tube" gehört zur ersten CD. Dieser Song wurde gemeinsam mit einem Kinderchor aufgenommen und handelt von den Kindern, die sich für ihre inhaftierten Väter schämen. ("Man sucht die passende Grimasse")

Die Einnahmen des Chors gehen übrigens an einen dänischen Kinderhilfsverband.


27.07.08

Crime-Telegramm / Kind saß neben der ermordeten Mutter

Im wunderhübschen schwedischen Städtchen Hjo hat sich das Leben von einer sehr schrecklichen Seite gezeigt.

Eine junge Frau wurde erschlagen, ihre 3-jährige Tochter musste während der Tat zusehen. Der Mörder verließ anschließend die Wohnung - und ließ das kleine Mädchen mit der toten Mutter alleine. Verwandte machten sich Sorgen, weil sie nichts von 22-Jährigen hörten. Einer ging schließlich hin und fand die Leiche. Zu diesem Zeitpunkt war die 3-Jährige bereits seit 48 Stunden alleine mit der toten Mutter gewesen!

Kurz darauf wurde ein 25-Jähriger festgenommen. Seine Daten waren der Polizei bereits bekannt, offenbar führte ein Fingerabdruck zu der schnellen Festnahme. Die junge Mutter hatte den 25-Jährigen über Internet kennen gelernt und zu sich eingeladen.